Fachtagung 2016

Personen

Klaus Farin

Autor, Stiftung Respekt, Berlin

Klaus Farin, geb. 1958 in Gelsenkirchen, lebt seit 1980 – Punk sei Dank – in Berlin. Nach Tätigkeiten als Konzertveranstalter und -Security, Buchhändler und Journalist nun freier Autor und Vortragsreisender in Schulen und Hochschulen, Jugendklubs und Justizvollzugsanstalten, Akademien und Unternehmen. Diverse Veröffentlichungen über Skinheads, Fußballfans, Neonazis, Gothics, Karl May und andere [zuletzt: Die Autonomen (2015); Frei.Wild. Südtirols konservative Antifaschisten (2015)].

Von 1998 bis 2011 war Klaus Farin Leiter des auch von ihm ins Leben gerufenen Archiv der Jugendkulturen. Heute ist er Vorsitzender der Stiftung Respekt – Die Stiftung zur Förderung von jugendkultureller Vielfalt und Toleranz, Forschung und Bildung (www.respekt-stiftung.de) und im Vorstand von Aktion Courage e. V., dem Träger des Projektes „Schule ohne Rassismus“, sowie im Beirat der Zukunftsakademie NRW.  

Das Motto seiner Arbeit: „Wer sich auf die Realität einlässt, muss die beruhigende Eindeutigkeit aufgeben.“

 

Prof.in Dr.in Melanie Groß

Fachhochschule Kiel

Melanie Groß ist Professorin für Jugendarbeit an der Fachhochschule Kiel. Ihr besonderes Interesse gilt Jugend- und Protestkulturen, Sozialen Ungleichheiten sowie Gender und Queer Studies. Derzeit leitet sie das BMBF-Forschungsprojekt „Inszenierung von Geschlecht: Analyse der Performativität von Geschlechtsinszenierungen im Verhältnis zu anderen Differenzlinien auf der Basis materialer Objekte.“ Das Projekt ist Teilprojekt im Verbund: „Techniken der Bricolage - Interdisziplinäre Perspektiven auf jugendkulturelle Praktiken des Umgangs mit alltagskulturellen Objekten (JuBri)“.  

Christina Dinar

Pädagogische Fachreferentin digitaler Raum, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin

Christina Dinar studierte Soziale Arbeit sowie Theologie, Kulturwissenschaften und Gender Studies in Berlin. Forschungen und akademische Tätigkeiten zu jüdischen und geschichtlichen Themen führten sie zu einem einjährigen Studienaufenthalt nach Jerusalem. Nach Tätigkeiten in der politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen für verschiedene Stiftungen war sie als Projektmanagerin bei im Communitybereich für Wikimedia Deutschland tätig. Bei der Amadeu Antonio Stiftung beschäftigt sie sich für das Projekt no-nazi.net mit pädagogischen Ansätzen der Präventionsarbeit gegen Rechtsradikalismus in den sozialen Netzwerken.

Anna-Maria Hundrieser

anyway Köln - Jugendzentrum für LSBT* Jugendliche

Anna-Maria Hundrieser ist B.A. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin und arbeitet seit Ende 2013 im LSBT*-Jugendzentrum anyway in Köln mit den Schwerpunkten Mädchen*- und Projektarbeit, offene Jugendarbeit mit Beratungsanbindung, sowie in den Bereichen Antidiskriminierung und Aufklärung. Zuvor war sie in der politischen Bildungsarbeit aktiv. Neben der beruflichen Tätigkeit studiert sie momentan an der Hochschule Niederrhein den Master „Psychosoziale Beratung und Mediation“. Neben den anderen Themen arbeitet sie seit ihrer Bachelorthesis intensiv zum Thema „Humor als Ressource in sozialen Berufen“ mit weiterführendem Forschungsinteresse.

Saboura M. Naqshband

Politikwissenschaftler_in, Empowerment-Trainer_in

Saboura M. Naqshband, geb. 1986, Studium der Arabistik, Politikwissenschaft und Sozial- und Kulturanthropologie in London, Kairo und Berlin; freiberuflich als Empowermentrainer*in und Übersetzer*in im Antidiskriminierungsbereich in Berlin und bundesweit tätig; künstlerisch in den Feldern Tanz, Musik und Theater aktiv. 

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